Soziale Phobien und Depressionen  

 

 

Soziale Phobie - Über die Angst vor anderen Menschen

Wie sehe ich aus? Wie komme ich an? Bin ich gut genug? Oder werde ich versagen?

Die Betroffenen quälen zwanghafte Gedanken: Wie sehe ich aus? Wie komme ich an? Bin ich gut genug? Werde ich akzeptiert? Mache ich etwas falsch? Hinzu kommen körperliche Reaktionen: Erröten, erhöhter Blutdruck , Herzrasender, Schweiß auf der Stirn, Zittern.
Steigern kann sich dies zu einer Panik, die den Betroffenen einen selbstsicheren Umgang mit anderen Menschen unmöglich macht.

Sozial-Phobiker flüchten und verkrümeln sich

Um sich negative Erfahrungen zu ersparen gehen Sozialphobiker Angstauslösenden Situationen aus dem Weg. Die Aktivitäten werden weniger, das sozaile Leben verkümmert zusehends. Es werden Nischen gesucht, zum Beispiel im Beruf, in denen sie nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen müssen. Im Privatleben wird nur der nötigste Kontakt zur Familie oder zu engsten Freunden aufrecht erhalten. Manche flüchten sich leider auch in Suchtmittel, zum Beispiel Alkohol.

Hinter all dem steckt nur ein Gedanke:
Die ständig Angst, sich öffentlich zu blamieren.

Das Krankheitsbild soziale Phobie ist dabei wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst, wird aber erst seit ca. 20 Jahren genauer untersucht. Zu dieser Zeit wurde die Krankheit auch als "offizielle" Krankheit der Weltgesundheitsorganisation anerkannt. Definiert wird sie als krankhafte Scheu vor anderen Menschen, die dauerhaft und übertrieben ist und die den Patienten in seinem Leben beeinträchtigt.

Die Symptome der sozialen Phobie kennt eigentlich jeder von uns: Angst davor, sich in der Öffentlichkeit zu blamieren, Schwitzen, Zittern oder Erröten. Allerdings sind diese Symptome bei Erkrankten eben wesentlich ausgeprägter, so daß eine soziale Isolation entstehen kann, da sich die Patienten nicht mehr unter andere Menschen trauen.

Schätzungen zu folge können bis zu 10 % der Bevölkerung in Ihren Leben eine Neigung zu einer solchen Phobie entwickeln. Neben Alkoholsucht und Depression ist die soziale Phobie die dritthäufigste psychische Störung bei uns.

Die soziale Phobie kann verschiedenste Gesichter haben, verschiedene Auslöser, unterschiedliche Auswirkungen. Allerdings ist sie auch sehr gut behandelbar, so daß eine Heilung gut möglich ist.

Lesen Sie mehr zur sozialen Phobie und wie Sie ihr entrinnen können.

 

 

 

   

 

 

 

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