Soziales Kompetenztraining
Soziales Kompetenztraining, oder anders gesagt, das Trainieren
eines sicheren sozialen Umganges, wird oft bei sozialen Phobien
eingesetzt. Man bezeichnet es manchmal auch als Selbstsicherheitstraining.
Geübt wird ein selbstsicheres Auftreten, das Führen von
Gesprächen, die Kontaktaufnahme zu Anderen usw.
Der Sinn darin liegt in der Stärkung des Selbstvertrauens.
Der Patient lernt sich zu behaupten, mit Kritik umzugehen, Ablehnung
zu akzeptieren, Fehler zu tolerieren.
Durchgeführt werden dazu Rollenspiele, Übungen in konkreten
Situationen oder Hausaufgaben, die der Patient erfüllen sollte.
Möglich wären zum Beispiel Aufgaben wie: Wie tausche
ich eine Hose um, wie erkläre ich der Bäckerin, daß
ich nun lieber ein Brot anstatt der vorher geforderten Brötchen
will oder ähnliches.
Der Patient lernt, daß ihm nicht der Kopf abgerissen wird,
wenn er seine eigene Meinung und Person vertritt.
Zusätzlich zum Kompetenztraining wäre zum Beispiel ein
Rhetorik-Kurs oder andere Kurse, die eventuelle tatsächlich
vorhandene Defizite beheben, möglich bzw. ratsam.
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