Therapiemöglichkeiten bei einer sozialen Phobie
Ziel einer Therapie ist natürlich, daß die soziale Phobie
verschwindet oder wenigstens so in den Griff zu bekommen ist, daß
der Patient souverän damit umgehen kann, so daß die soziale
Phobie sein Leben nicht weiter beeinflußt.
Psychotherapeutische Behandlung einer sozialen Phobie
Die psychotherapeutische Behandlung der sozialen Phobie kann an
drei Bereichen ansetzen: den sozialen Fertigkeiten, der bewussten
Konfrontation mit dem Kontakt zu anderen und der Änderung negativer
Einstellungen, welche die soziale Phobie verursachen.
Medikamentöse Behandlung einer sozialen Phobie
Eine medikamentöse Behandlung sollte nur erfolgen, wenn es
wirklich nicht anders geht.
Verwendet werden dazu Antidepressiva, genauer SSRI und Mao-Hemmer
und Benzodiazepine.
Wahrscheinlichkeit des Erfolges einer Therapie
Studien zeigen, daß eine soziale Phobie gut therapierbar
ist.
Allerdings kommt es oft vor, daß die Phobie nicht komplett
verschwindet, jedoch für den Patienten nicht mehr als störend
empfunden wird.
Therapieformen
Verhaltenstherapie / Konfrontationstherapie
kognitiven Verfahren
Entspannungstraining
Training sozialer Kompetenz
Medikamente
Selbsthilfe
Bewährt haben sich übrigens auch Selbsthilfegruppen,
in denen nicht nur über Probleme geredet wird, sondern auch
angstmachende Situationen durchgespielt werden.
Studien haben gezeigt, daß eine Kombination von sozialem
Kompetenztraining, Konfrontationstherapie
und kognitiver Umstrukturierung
bei ca. 80 Prozent der Patienten erfolgreich war.
Empfohlen wird zudem, daß eine medikamentöse
Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern ( Paroxetin,
Sertralin, Citalopram und Escitalpram) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer
und Benzodiazepinen erfolgen sollte.
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